Die Etappen

Varianten der jeweiligen Etappen sind je nach Streckencharakteristik mit verschiedenen Buchstaben gekennzeichnet:
P =  der seit Jahren bei pedale quale bekannte, auf Landschaft und wenig Verkehr optimierte Mix aus Asphalt und Schotter; normalerweise keine längeren Abschnitte, die in der OpenStreetMap schlechter als G2 klassifiziert sind
M =  Strecke, bei der zumindest stellenweise Mountainbikes gegenüber Trekkingrädern im Vorteil sind
A =  auf möglichst hohen Anteil an Asphaltwegen bei erträglichem Verkehr und Vermeidung "unnötiger" Steigungen optimiert
Hm gibt die aufwärts zu bewältigende Höhendifferenz an, wobei nur Anstiege von mindestens 10 m berücksichtigt werden.
QDH ist eine Einstufung des Schwierigkeitsgrads durch die auf quaeldich.de verwendete "quäldich-Härte". Hierbei sollte aber beachtet werden, dass dieses Kriterium eigentlich für Rennrad-Touren gemacht wurde und steile Anstiege sehr hoch bewertet.
Fahrzeiten sind nur grobe Schätzungen auf Basis von Streckenlänge und Höhenmetern ohne Berücksichtigung von Steigung und Untergrundbeschaffenheit. Der erste Wert beruht auf meinen eigenen Fahrzeiten, der zweite geht von einer Aufstiegsrate von etwa 400 Höhenmetern pro Stunde aus.

Sa. 30.08.     Anreise nach Oetz
So. 31.08.     Oetz –> Nauders (92 km, 1050 Hm, QDH = 500, 6-7 h)
      Nicht steil, aber recht stetig bergauf geht es bei unserer ersten Etappe. Überwiegend auf Radwegen fahren wir im Inntal flussaufwärts in die Schweiz. In Martina verlassen wir das Inntal und radeln auf einer ruhigen Nebenstraße zur Norbertshöhe, bevor wir nach einer kurzen Abfahrt unser erstes Etappenziel erreichen.
      Bergstraßen und Pässe: Norbertshöhe
     
Norbertshöhe
Mo. 01.09.     Nauders –> Franzenshöhe (59 km, 1550 Hm, QDH = 1080, 4½-6¼ h)
      Die heutige Etappe führt zunächst mit mäßiger Steigung aufwärts zum nicht sehr spektakulären Reschenpass. Nachdem wir den aus dem Reschensee herausragenden ehemaligen Kirchturm von Graun bestaunt haben, geht es bald auf einem Radweg steil bergab nach Laatsch und weiter nach Prad. Hier beginnt die Stilfserjochstraße, welche 1822 als Verbindung zwischen dem Veltlin und dem Vinschgau erbaut wurde und noch immer zu den eindrucksvollsten Bergstraßen des Alpengebietes zählt. Bis Trafoi ist die Strecke wenig spektakulär, doch ab dem Ortsausgang windet sich die Straße unter den Firnfeldern des Ortlers in zahlreichen Kehren aufwärts. An der Franzenshöhe (2188 m) endet die Auffahrt allerdings für heute. Bei schönem Wetter lohnt sich nach der Ankunft noch eine kleine Wanderung in Richtung Madatschferner.
      Bergstraßen und Pässe: Reschenpass, Stilfser Joch
     
Reschenpass Reschenpass Stilfser Joch
Di. 02.09.     Franzenshöhe –> S. Caterina Valfurva
      Heute haben wir mehrere Strecken zur Auswahl. Allen gemeinsam ist der verbleibende Rest der Auffahrt zum Stilfser Joch mit 21 der insgesamt 48 Kehren, welche wie eine Wand vor uns stehen. Es folgt eine lange Abfahrt ins Veltlin. Obwohl diese nicht ganz so beeindruckend ist wie die Südtiroler Auffahrt, gehört die Straße zu den schönsten im Alpenraum. Kurz bevor wir Bormio erreichen, bietet sich ein Abstecher zu einer weiteren beeindruckenden Passstraße an. Die kleine Asphaltstraße mit ihren 17 Kehren zum Passo Torri di Fraele wurde ursprünglich für den Bau der Staumauern des Lago di Cancano und des Lago di San Giacomo angelegt. Alternativ können wir auch über den Umbrailpass nach Sta. Maria i. M. hinabrollen und einem steilen, aber gut befahrbaren Schotterweg im Val Vau zur Passhöhe Döss Radond folgen. Hier beginnt das Val Mora, eines der schönsten Täler der Region, welches uns auf einem schmalen Pfad zum Lago di San Giocomo führt. Die Abfahrt in Richtung Bormio erfolgt dann ebenfalls über den Passo Torri di Fraele. Allen Varianten gemeinsam ist ein etwas zäher Schlussanstieg zum Etappenziel.
      Variante P1 (42 km, 1175 Hm, QDH = 790, 3¼-4½ h)
      Bergstraßen und Pässe: Stilfser Joch
     
Stilfser Joch Stilfser Joch Passo di Gavia
      Variante P2 (65 km, 1975 Hm, QDH = 1450, 5-7¼ h)
      Bergstraßen und Pässe: Stilfser Joch, Passo Torri di Fraele
     
Stilfser Joch Stilfser Joch Passo Torri di Fraele Passo di Gavia
      Variante M (84 km, 2225 Hm, QDH = 1770, 6¼-9 h)
      Bergstraßen und Pässe: Stilfser Joch
     
Stilfser Joch Stilfser Joch Umbrailpass Passo Torri di Fraele Passo di Gavia
Mi. 03.09.     Ausflug zum Rifugio Pizzini (26 km, 1225 Hm, QDH = 1530, 2½-3¾ h)
      Der kürzeste Ausflug unserer Tour führt uns in die Nähe der Königspitze, dem zweithöchsten Gipfel der Ortlergruppe. Im Valle di Cedèc geht es zunächst auf Asphalt aufwärts zum Rifugio Forni und weiter auf einem Schotterweg. Anfangs ist dieser Weg sehr steil und kaum fahrbar, aber dann wird es bis zum Schlussanstieg zum Rifugio Pizzini ein klein wenig angenehmer. Dort in 2700 m Höhe angekommen, scheint die Königspitze zum Greifen nahe, und auch der Blick talabwärts auf den riesigen Forni-Gletscher ist vom Feinsten. Wer danach noch eine Wanderung unternehmen will, kann noch ein Stück zum Lago di Cedèc oder sogar zum Rifugio Casati gehen, wo sich eine tolle Sicht ins Martelltal bietet. Bei der Rückfahrt bietet sich noch die Möglichkeit zu einem kurzen, aber extrem steilen Abstecher zum Rifugio Branca, wo sich ein grandioser Blick auf den Forni-Gletscher aus der Nähe bietet.
      Bergstraßen und Pässe: Rifugio Ghiacciaio dei Forni
     
Rifugio Ghiacciaio dei Forni Rifugio Ghiacciaio dei Forni
Do. 04.09.     S. Caterina Valfurva –> Ponte di Legno
      Obwohl nicht so bekannt wie viele größere Übergänge, gilt der Passo di Gavia als einer der schönsten Alpenpässe. Gleich hinter dem Ortsende von S. Caterina steigt die schmale Straße in Serpentinen steil an. Nach Verlassen des Waldes folgt eine felsübersäte Graslandschaft, über der gewaltig der Punta San Matteo im Osten thront. Gegen Ende wird die Auffahrt flacher, und wir erreichen die 2618 m hohe Passhöhe mit dem Lago Bianco vor den schneebedeckten Spitzen des Corno dei Tre Signori. Die Abfahrt ist noch ein wenig schöner, wobei allerdings ein 800 m langer, dunkler Tunnel umfahren werden muss. Da die heutige Etappe sehr kurz ist, bietet sich kurz vor dem Ziel bei schönem Wetter noch ein Abstecher zum malerischen Gebirgsdorf Case de Viso und vielleicht noch weiter zum Rifugio Bozzi an. Der Schotterweg dorthin zieht sich allerdings 700 Höhenmeter den steil aufragenden Berghang hinauf.
      Variante P (34 km, 900 Hm, QDH = 650, 2½-3½ h)
      Bergstraßen und Pässe: Passo di Gavia
     
Passo di Gavia Passo di Gavia
      Variante M (57 km, 1925 Hm, QDH = 1660, 4¾-6¾ h)
      Bergstraßen und Pässe: Passo di Gavia
     
Passo di Gavia Passo di Gavia
Fr. 05.09.     Ponte di Legno –> Prestine (71 km, 1275 Hm, QDH = 980, 5-6¼ h)
      Den Großteil der heutigen Strecke folgen wir den Fluss Oglio abwärts. Die Route führt größtenteils auf einem schönen Radweg mit ein paar kleinen Gegenanstiegen. In Breno verlassen wir das Tal in Richtung Passo Croce Domini. Ganz bezwingen werden wir den Pass heute allerdings nicht, denn nach gut 1000 Höhenmetern erreichen wir unser herrlich an Hang gelegenes Quartier am Anfang des Weilers Campolaro.
     
Goletto di Cadino
Sa. 06.09.     Prestine –> Storo
      Heute haben wir wieder mehrere Routen zur Auswahl. Die leichteste Variante folgt der Straße zum Goletto di Cadino aufwärts und dann im Tal des Caffaro abwärts nach Bagolino. Hier müssen wir nur noch einen Gegenanstieg überwinden, bevor wir nördlich des Idrosees das Tal des Chiese erreichen. Deutlich spektakulärer ist die zweite Variante, die am Passo Croce Domini auf die teils nicht asphaltierte Panoramastraße über das Giogo della Bala zum Passo del Maniva führt. Statt von hier aus nach Bagolino hinabzurollen, können wir auch noch auf einer äußerst reizvollen ehemaligen Militärstraße weiter nach Süden fahren. Richtig spektakulär wird diese Strecke zwischen dem Passo del Dosso Alto un dem Passo della Spina, wo die Straße stellenweise ohne Randsicherung an schroffen Felswänden entlang führt. Schließlich geht es ein durch almenartiges Hochtal hinab nach Anfo am Idrosee, dessen Ufer wir dann zum Tal des Chiese folgen.
      Variante P1 (42 km, 775 Hm, QDH = 620, 3-3¾ h)
      Bergstraßen und Pässe: Goletto di Cadino
     
Goletto di Cadino Goletto di Cadino
      Variante P2 (51 km, 1075 Hm, QDH = 890, 3¾-4¾ h)
      Bergstraßen und Pässe: Passo Croce Domini, Giogo della Bala
     
Passo Croce Domini Giogo della Bala Passo del Maniva
      Variante P3 (59 km, 1150 Hm, QDH = 900, 4¼-5½ h)
      Bergstraßen und Pässe: Passo Croce Domini, Giogo della Bala
     
Passo Croce Domini Giogo della Bala Passo della Spina
So. 07.09.     Storo –> Torbole
      Recht erholsam dürfte die leichte Variante unserer heutigen Etappe sein. Die Auffahrt zum Passo d'Ámpola ist kurz und wenig anspruchsvoll, aber landschaftlich doch recht schön. Bei der Abfahrt zum Gardasee können wir sogar überwiegend abseits der Hauptstraße radeln. Im letzten Abschnitt der Abfahrt nehmen wir die berühmte alte Ponalestraße, welche seit 2004 als Rad- und Fußweg wiederhergestellt wurde und rollen schließlich am See entlang nach Torbole. Alternativ können wir aber auch vor dem Lago d'Ámpola abbiegen und den Ausflug zum Passo di Tremalzo in umgekehrter Richtung vorziehen. In dieser Richtung ist die Auffahrt asphaltiert, doch einen Großteil der beeindruckenden Abfahrt müssen wir dann auf Schotter zurückzulegen.
      Variante P (41 km, 450 Hm, QDH = 200, 2½-3 h)
      Bergstraßen und Pässe: Passo d'Ámpola
     
Passo d'Ámpola Passo d'Ámpola
      Variante M (59 km, 1625 Hm, QDH = 1140, 4½-6¼ h)
      Bergstraßen und Pässe: Passo d'Ámpola, Passo di Tremalzo
     
Passo d'Ámpola Passo d'Ámpola Passo di Tremalzo
Mo. 08.09.     Ausflug zum Passo Tratto Spino (74 km, 2425 Hm, QDH = 2040, 6-8¾ h)
      Das Massiv des Monte Baldo ist eines der bevorzugten Ziele für Mountainbiker in der Region um den Gardasee. Die 1617 m hohe Bocca del Creer ist auch auf asphaltierten Straßen zu erreichen. Zunächst geht es allerdings auf einem Radweg am Nordrand des Massivs entlang in Richtung Etschtal. Kurz vor Mori beginnt dann die Auffahrt auf kleinen Straßen an der Ostseite des Massivs, wobei sich im obersten Teil eine beeindruckende Aussicht auf den See eröffnet. Nach Erreichen des Rifugio Graziani am Scheitelpunkt bietet sich eine Wanderung zum Monte Altissimo di Nago an. Das großartige Panorama auf dem Gipfel erkauft man sich allerdings mit 500 zusätzlichen Höhenmetern. Alternativ können wir auch der Panoramastraße weiter folgen zur Bocca di Navene und dann auf Schotter aufwärts zum Aussichtpunkt am Passo Tratto Spino fahren, bevor wir dieselbe Strecke für den Rückweg nehmen.
      Bergstraßen und Pässe: Monte Baldo
     
Monte Baldo Monte Baldo Monte Baldo Monte Baldo Monte Baldo Monte Baldo
Di. 09.09.     Ausflug zum Passo di Tremalzo (76 km, 2000 Hm, QDH = 1650, 5¾-8 h)
      Der Passo di Tremalzo ist bei Mountainbikern ähnlich beliebt wie das Monte Baldo Massiv. Der Ausflug beginnt, wie wir vorgestern gekommen sind, auf der alten Ponalestraße und weiter durch das Ledrotal. Am Anfang des Ledrosees verlassen wir das Tal, und es geht überwiegend auf Schotter mehr oder weder steil bergauf. Hinter dem Passo Bestana geht es ein kurzes Stück bergab zum Passo Nota. Hier beginnt in 1200 m Höhe der beeindruckende Abschnitt der ehemaligen Militärstraße mit zahlreichen Kehren und herrlichen Ausblicken. Am Ende der letzten Kehrengruppe erreichen wir den Scheiteltunnel. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur asphaltierten Straße, auf der wir ins Ledrotal hinabrollen und auf derselben Strecke wie vorgestern zum Quartier gelangen.
      Bergstraßen und Pässe: Passo di Tremalzo
     
Passo d'Ámpola Passo d'Ámpola Passo di Tremalzo
oder     Ausflug zur Prati di Nago (32 km, 1525 Hm, QDH = 1560, 3-4¾ h)
      Alternativ können wir auch einen zweiten Ausflug ins Monte Baldo Massiv unternehmen, wobei die kurze und steile, aber asphaltierte Auffahrt zur Prati di Nago gleich bei Torbole beginnt. Die Straße ist kurvig, wenig befahren und gespickt mit tollen Ausblicken, sodass dieser Ausflug landschaftlich wohl durchaus mit den beiden anderen Ausflügen am Gardasee mithalten kann. Am Ende der Asphaltstraße angekommen, bietet sich die Möglichkeit, von Norden zum Monte Altissimo di Nago zu wandern, wobei der Weg etwas länger als vom Rifugio Graziani aus ist.
      Bergstraßen und Pässe: Prati di Nago
     
Prati di Nago
Mi. 10.09.     Torbole –> Spormaggiore (69 km, 1525 Hm, QDH = 870, 5-6¾ h)
      Nach den spektakulären Ausflügen der letzten Tage geht es heute beschaulicher zu. Dies gilt allerdings nur für die Landschaft mit ihren sanften Hügeln, Obstplantagen und typisch italienischen Dörfern. Höhenmeter gibt es hingegen wieder reichlich, da mit dem Passo del Ballino und dem Andalosattel zwei Pässe auf dem Programm stehen.
      Bergstraßen und Pässe: Passo del Ballino, Andalosattel
     
Passo del Ballino Andalosattel Andalosattel Andalosattel
Do. 11.09.     Spormaggiore –> Monte Pénegal (51 km, 1700 Hm, QDH = 1140, 4¼-6 h)
      Kurz, aber doch recht anspruchsvoll ist die heutige Etappe. Nach der Abfahrt ins Nonstal folgen wir diesem aufwärts zum Stausee Santa Giustina. Hier zweigt die Strecke nach Nordosten ab und wird steiler, wobei wir überwiegend einem recht neuen, sehr gut ausgebauten Radweg zum Mendelpass folgen können. Bei der Passhöhe zweigt eine 4 km lange und bis zu 18 % steile Stichstraße zu unserem Quartier in herrlicher Panoramalage auf dem Monte Pénegal ab. Der zugehörige Aussichtsturm bietet einen einzigartigen Rundblick auf den Alpenhauptkamm, die Dolomiten, die Ortler- und die Brentagruppe und auf das tief unten im Etschtal liegende Bozen.
      Bergstraßen und Pässe: Mendelpass, Monte Pénegal
     
Andalosattel Monte Pénegal
Fr. 12.09.     Monte Pénegal –> Moos in Passeier
      Unsere vorletzte Etappe ist sehr lang und anspruchsvoll. Zunächst rollen wir hinab ins Etschtal, wobei die im oberen Teil in eine Felswand gesprengte Straße vom Mendelpass eine schöne Aussicht auf den Kalterer See und die Dolomiten im Hintergrund bietet. Im weiteren Verlauf folgen wir dem Etschtal nach Meran. Nach einer Pause in der Stadt folgen wir einem schönen Radweg im Passeiertal sanft aufwärts. Erst ab St. Leonhard wird es auf einer Nebenstraße steiler. Statt über St. Leonhard können wir auch über das kleine Bergdorf Christl fahren, wo sich ein Blick zum Jaufenpass bietet. Am Ortsende von Moos wechseln wir schließlich auf die Straße zum Timmelsjoch. Bis zu unserem Quartier in 1700 m Höhe müssen wir heute noch die Hälfte der Auffahrt bewältigen, welche aber schon im unteren Teil landschaftlich sehr reizvoll ist.
      Variante P1 (95 km, 1700 Hm, QDH = 1190, 6½-8½ h)
      Bergstraßen und Pässe: Timmelsjoch
     
Monte Pénegal Mendelpass Pfelders Pfelders Timmelsjoch
      Variante P2 (96 km, 1875 Hm, QDH = 1440, 6¾-8¾ h)
      Bergstraßen und Pässe: Christl, Timmelsjoch
     
Monte Pénegal Mendelpass Christl Christl Pfelders Pfelders Timmelsjoch
      Variante A (92 km, 1550 Hm, QDH = 1010, 6¼-8 h)
      Bergstraßen und Pässe: Timmelsjoch
     
Monte Pénegal Mendelpass Timmelsjoch
Sa. 13.09.     Moos in Passeier –> Oetz
      Bei unserer Schlussetappe steht mit dem oberen Abschnitt der Timmelsjochstraße nochmal ein Leckerbissen auf dem Programm. Schon vom Quartier aus sieht man schon den kargen Steilhang, an dem die Straßenabschnitte scheinbar endlos übereinander geschachtelt sind. Am Ende dieses Steilstücks sind bei mäßiger Steigung noch ein 500 m langer und zwei kurze Tunnel zu durchfahren, bis die Passhöhe erreicht ist. Die Abfahrt ins Ötztal bietet dann noch eine Überraschung: Die Straße führt zunächst steil hinab ins Tal des Timmelsbachs, verlässt dieses aber dann wieder, was uns einen längeren Gegenanstieg beschert. Da es im weiteren Verlauf im Ötztal nur noch ein paar kurze Steigungen gibt, bietet sich bei schönem Wetter noch ein Abstecher ins wunderschöne und einsame Venter Tal an.
      Variante P1 (72 km, 1000 Hm, QDH = 770, 4¾-5¾ h)
      Bergstraßen und Pässe: Timmelsjoch
     
Timmelsjoch Timmelsjoch
      Variante P2 (102 km, 1600 Hm, QDH = 1160, 6¾-8¾ h)
      Bergstraßen und Pässe: Timmelsjoch, Venter Tal
     
Timmelsjoch Timmelsjoch Timmelsjoch Venter Tal
      Variante A (69 km, 1000 Hm, QDH = 780, 4½-5¾ h)
      Bergstraßen und Pässe: Timmelsjoch
     
Timmelsjoch Timmelsjoch
So. 14.09.     Abreise

11 Etappen     Summe     Durchschnitt
Kilometer 668 61
Höhenmeter 13100 1190
geschätzte Fahrzeit 47-62 h 4¼-5½ h
   
3 Ausflüge     Summe     Durchschnitt
Kilometer 176 59
Höhenmeter 5650 1880
geschätzte Fahrzeit 14-20 h 4¾-6¾ h

Die Summen und Durchschnittswerte in der Tabelle beziehen sich auf die jeweils erste Variante der Etappen (meist P oder P1).

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