Die Etappen |
Die angegebenen Zeiten sind Schätzungen für die Fahrzeit einschließlich kurzer Stopps (bis 5 Minuten), jedoch ohne größere Pausen. Die Schätzung beruht nur auf Streckenlänge und Höhenmetern ohne Berücksichtigung von Steigung und Untergrundbeschaffenheit. Der erste Wert beruht auf meinen eigenen Fahrzeiten, der zweite geht von einer Aufstiegsrate von etwa 350 Höhenmetern pro Stunde aus.
| So. 09.07. | Anreise nach Freiburg | |||
| Mo. 10.07. | Freiburg –> Lörrach (75 km, 450 Hm, 4½-5 h) | |||
| Als leichten Einstieg fahren wir mit der Seilbahn hinauf zum Schauinsland. Besonders motivierte Teilnehmer(innen) werden natürlich besondere Freude daran haben, die Schauinslandstraße per Rad zu bewältigen (+12 km, +750 Hm, +1¼-2¼ h). Nach einem Spaziergang zum Gipfel geht es abwärts nach Todtnau. Meist im Wiesetal radeln wir ohne große Steigungen zur Burgruine Rötteln, bevor wir die JH Lörrach erreichen. | ||||
| Di. 11.07. | Lörrach –> Zofingen (60 km, 950 Hm, 4-5½ h) | |||
| Gleich auf dem Weg nach Rheinfelden sind auf Waldwegen einige kurze, aber steile Steigungen zu bewältigen. Nachdem wir die Schweizer Grenze überquert haben, folgen noch zwei weitere Hügel. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es nach Gelterkinden, und weiter abseits des großen Verkehrs zur Ruine Froburg bei Wisen. Es folgt eine schnelle Abfahrt nach Olten, und entlang Aare und Wigger erreichen wir das Etappenziel ohne weitere Steigungen. | ||||
| Mi. 12.07. | Zofingen –> Luzern (50 km, 400 Hm, 3-3½ h) | |||
| Nach der Fahrt in leicht welligem Gelände über Langnau, Nebikon und Sursee folgen wir dem Ostufer des Sempacher Sees. Danach radeln wir auf Nebenstraßen über Rothenburg und Emmen nach Luzern, wo genügend Zeit für eine Besichtigung der Altstadt und des Gletschergartens oder des Verkehrsmuseums bleibt. | ||||
| Do. 13.07. | Luzern –> Meiringen (65 km, 800 Hm, 4¼-5¼ h) | |||
| Nach der gestrigen Erholungsetappe nähern wir uns nun den Alpen. Die erste Hälfte der Etappe führt uns noch relativ eben über Stansstad zum Sarner See. Dann folgt der Anstieg zum Brünigpaß (1008 m), wobei es leider gerade bei den beiden steilsten Passagen keine Alternative zur Hauptstraße gibt. Abwärts rollen wir ins Berner Oberland nach Meiringen. Wer besonders intensiv für die nächsten Tage trainieren möchte, kann zu Anfang einen Abstecher zum Bürgenstock unternehmen, der einen tollen Blick auf den Vierwaldstätter See bietet (+13 km, +450 Hm, +1-1¾ h). | ||||
| Fr. 14.07. | Ausflug zur Engstlenalp-Bergstraße (50 km, 1600 Hm, 4-6¼ h) | |||
| oder | Ausflug zum Sustenpaß (67 km, 1800 Hm, 5-7½ h) | |||
| Der 2224 m hohe Sustenpaß und die Engstlenalp-Bergstraße (1837 m) zählen zu den schönsten, wenn auch nicht gerade leichtesten Unternehmungen in den Alpen. Für die Engstlenalpstraße spricht das minimale Verkehrsaufkommen, während der Sustenpaß auch diejenigen begeistern wird, die sich auf einem Photo vor dem Paßschild eines der längsten Alpenpässe verewigt sehen möchten. Die Strecke zur Engstlenalp führt uns zunächst auf steilen Schotterwegen nach Hasliberg, von wo sich ein beeindruckender Blick auf das Haslital und die umliegenden Berge bietet. Die Bergstraße selbst verläuft zunächst mit geringer Steigung, um dann auf den letzten Kilometern recht steil anzusteigen. Hingegen steigt der Sustenpaß auf einer Länge von ca. 30 Kilometern ziemlich gleichmäßig an. Auch diese Strecke bietet die Möglichkeit, über Hasliberg zu radeln (+15 km, +600 Hm, +1¼-2¼ h), wobei der Schwierigkeitsgrad jedoch deutlich ansteigt. Denjenigen, die sich heute gar nicht zu sportlicher Aktivität durchringen können, sei ein Besuch des Freilichtmuseums Ballenberg empfohlen (20 km, 100 Hm). Am Nachmittag werden wir mit der Standseilbahn zu den Reichenbachfällen fahren, am Abend die eindrucksvoll beleuchtete Aareschlucht besichtigen. | ||||
| Sa. 15.07. | Meiringen –> Faulensee (50 km, 700 Hm, 3¼-4¼ h) | |||
| Auf kleinen Wegen entlang des herrlichen Südufers des Brienzer Sees radeln wir an den Gießbachfällen vorbei und über Iseltwald nach Wilderswil. Als landschaftlich und sportlich interessante Alternative bietet sich die Route über die 1962 m hohe Große Scheidegg und über Grindelwald an (+17 km, +1000 Hm, +1¾-3 h). Nach einem Abstecher zur Heimwehfluh mit schönem Blick auf Interlaken und den Brienzer See fahren wir auf Nebenstraßen südlich des Thuner Sees zur direkt am Ufer gelegenen JH Faulensee. | ||||
| So. 16.07. | Faulensee –> Chateau d'Oex (67 km, 1100 Hm, 4½-6 h) | |||
| Diese relativ schwere Etappe führt uns aufwärts durch das Nieder-Simmental nach Zweisimmen, und weiter über Saanen zum Etappenziel Chateau d'Oex. Um möglichst oft der Hauptstraße zu entgehen, müssen wir einige steile, aber nicht übermäßig lange Anstiege bewältigen. | ||||
| Mo. 17.07. | Chateau d'Oex –> Lausanne-Ouchy (80 km, 950 Hm, 5¼-6½ h) | |||
| Bevor wir die Abfahrt in das Rhônetal genießen können, müssen wir den Col des Mosses (1445 m) erklimmen. Als Alternative zur Abfahrt auf der Hauptstraße bietet sich ein ruhiger Weg oberhalb des Lac de Hongrin an (+10 km, +250 Hm, +¾-1 h). Nachdem wir uns Chateau de Chillon bei Montreux angeschaut haben, verlassen wir das stark befahrene Nordufer des Genfer Sees und radeln durch die Weinberge nach Lausanne-Ouchy. | ||||
| Di. 18.07. | Lausanne-Ouchy –> Vallorbe (51 km, 1050 Hm, 3½-5 h) | |||
| Als zweites größeres Gebirge steht nun der Jura bevor. Auch wenn keine großen Pässe anstehen, wird das ständige auf und ab unsere Kondition weiterhin beanspruchen. Nach kurzer Fahrt am Ufer des Genfer Sees steigt die Strecke auf Nebenstraßen über St-Saphorin und Pampigny an zum Col du Mollendruz (1180 m). Vor Erreichen des Etappenziels werden wir die Grottes de l'Orbe besichtigen. | ||||
| Mi. 19.07. | Vallorbe –> Pontarlier (60 km, 600 Hm, 3¾-4½ h) | |||
| Um uns die Hauptstraße zu ersparen, wählen wir für den Weg zu unserem ersten Etappenziel in Frankreich einen recht großen Bogen über Mouthe und am Lac de St. Point vorbei. Denjenigen, die sich einigermaßen fit fühlen und nicht die Gelegenheit zur Regeneration nutzen möchten, sei eine landschaftlich reizvolle Erweiterung über Les Planches-en-Montagne und durch den Foret de la Haut Joux empfohlen (+40 km, +800 Hm, +2¾-4 h). Die zusätzlich mögliche Erweiterungsstrecke zu den Cascades du Herisson zu den Cascades du Herisson (+65 km, +1200 Hm, +4½-6¼ h) sollte jedoch den besonders Konditionsstarken vorbehalten bleiben. | ||||
| Do. 20.07. | Pontarlier –> La Chaux-de-Fonds (75 km, 1050 Hm, 5-6½ h) | |||
| Die heutige Etappe folgt zunächst nicht dem stark frequentiertem Tal des Doubs, sondern führt uns auf wesentlich ruhigeren Nebenstraßen über Les Gras, la Brevine und Col des Roches nach Les Brenets. Ab hier folgen wir dem Doubs zu dessen Wasserfall und erreichen das Etappenziel La Chaux-de-Fonds. | ||||
| Fr. 21.07. | Ausflug zum Cirque de Consolation (78 km, 1200 Hm, 5¼-7 h) | |||
| Nachdem wir die unterirdischen Mühlen bei Col des Roches besichtigt haben, führt uns die heutige Rundtour zum Roche du Pretre, einem der schönsten Aussichtspunkte des Jura. Direkt vor dem Betrachter fallen die Felswände steil ab in ein 350 m tiefes Tal, den Cirque de Consolation. | ||||
| Sa. 22.07. | La Chaux-de-Fonds –> Audincourt (75 km, 1100 Hm, 5-6½ h) | |||
| Auch bei dieser Etappe, mit der wir die Schweiz endgültig verlassen, sind erhebliche Höhendifferenzen zu überwinden. Diese entstehen durch zweimaliges Kreuzen des tiefen Tals des Doubs. Nach dem zweiten Anstieg hinter St. Hippolyte wird die Landschaft in den nördlichen Ausläufern des Jura flacher, so daß auf den letzten Kilometern vor dem Etappenziel Audincourt bei Montbeliard keine weiteren Anstrengungen zu erwarten sind. | ||||
| So. 23.07. | Audincourt –> Cernay (70 km, 750 Hm, 4½-5½ h) | |||
| Wer sich von den letzten Etappen erholen möchte, wird sich an der recht flachen Landschaft der burgundischen Pforte zwischen Jura und Vogesen erfreuen. Die Route führt zunächst über Belfort, dann am Südrand der Vogesen entlang nach Masevaux, und zum Schluß zur Einstimmung auf die Vogesen über den Col du Hundsrück (748 m) nach Colmar. Diejenigen, die Angst haben, einzurosten, können sich bei der Erweiterungsmöglichkeit zum 1178 m hohen Col du Ballon (+30 km, +650 Hm, +2¼-3 h) schon heute voll auf die Vogesen stürzen. | ||||
| Mo. 24.07. | Cernay –> Colmar (55 km, 700 Hm, 3½-4½ h) | |||
| Auch heute stehen zwei verschiedene Routen zur Verfügung. Die leichtere folgt zunächst am Ostrand der Südvogesen der Route du Vin und führt uns hinter Guebwiller ein wenig durch die Berge, bevor wir durch das Vallee de la Fecht nach Colmar radeln. Dagegen folgt die schwerere Alternative (+15 km, +700 Hm, +1¼-2¼ h) bis le Markstein der Vogesenkammstraße, die einmalig schöne Ausblicke bietet. Über den Col du Platzerwasel geht es dann ebenfalls ins Vallee de la Fecht. Beide Strecken bieten kurz vor dem Etappenziel Colmar die Möglichkeit eines Bogens über die Route des Cinq Chateaux (+10 km, +400 Hm, +¾-1½ h). | ||||
| Di. 25.07. | Ausflug zur Vogesenkammstraße (85 km, 1400 Hm, 5¾-7¾ h) | |||
| Diese nicht gerade leichte Rundtour führt uns zum nördlichen Teil der Vogesenkammstraße. Einmal beim Col de la Schlucht angekommen, sollte vor der Abfahrt in Richtung Munster auch ein Abstecher zum 1342 m hohen Hohneck (+12 km, +200 Hm, +¾-1 h) kein ernstes Problem darstellen. | ||||
| Mi. 26.07. | Colmar –> Kehl (100 km, 700 Hm, 6-7 h) | |||
| Bei unserer letzten Etappe in Frankreich ist eine recht lange Strecke zurückzulegen, so daß wir erst nach dem Abendessen Zeit für eine Stadtbesichtigung in Strasbourg finden werden. Längere Steigungen bleiben uns heute erspart, doch die vielen kurzen, aber steilen Anstiege sind nicht zu unterschätzen. Die Route folgt teils der Route du Vin, teils den alten Fußwegen nach Boersch. Weiter geht es auf Nebenstraßen nach Straßbourg. Auch heute gibt es mit der Ht Koenigsbourg (+10 km, +500 Hm, +1-1¾ h) und dem Klosterberg Ste Odile (+15 km, +450 Hm, +1¼-1¾ h) zwei interessante Erweiterungsstrecken. Letztere läßt sich noch über die Champ du Feu erweitern (+25 km, +900 Hm, +2-3¼ h), was nur den besonders Starken zu empfehlen ist. | ||||
| Do. 27.07. | Kehl –> Zuflucht (59 km, 1250 Hm, 4¼-6 h) | |||
| Auch der Schwarzwald hat es als letztes Gebirge unserer Tour in sich. Nach einigen Kilometern in der Rheinebene geht es ab Oberachern steil bergauf zur Schwarzwaldhochstraße, die uns sanftwellig am Mummelsee vorbei zur einsam im Nordschwarzwald gelegenen JH Zuflucht führt. | ||||
| Fr. 28.07. | Zuflucht –> Triberg (70 km, 950 Hm, 4½-6 h) | |||
| Nachdem wir ein kurzes Stück auf der Schwarzwaldhochstraße geradelt sind, genießen wir die Abfahrt durch das Wolfachtal nach Hausach. Nach einer Pause im Freilichtmuseum "Vogtsbauernhof" geht es entlang der Gutach nach Hornberg. Nach einem Abstecher zum Schloß verlassen wir das Tal auf einem steilen Weg und radeln über Rensberg nach Schonach. Oberhalb der Triberger Wasserfälle, welche wir uns nach dem Abendessen anschauen werden, radeln wir zur JH. | ||||
| Sa. 29.07. | Triberg –> Freiburg (60 km, 700 Hm, 3¾-4¾ h) | |||
| Ohne große Höhendifferenzen radeln wir nach Furtwangen. Es folgt ein kurzer Anstieg und eine schnelle Abfahrt zur sehenswerten Hexenlochmühle. Der folgende Anstieg ist der letzte der Tour, ab St. Märgen geht es durch das Ibental steil bergab nach Freiburg. | ||||
| So. 30.07. | Abreise | |||
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Die Summen und Durchschnittswerte in der Tabelle beziehen sich auf die Standardstrecke
Die folgende Grafik zeigt den relativen Schwierigkeitsgrad der Etappen. Die Berechnung erfolgt auf Basis der Streckenlänge und der Höhenmeter ohne explizite Berücksichtigung von Steigungen und Untergrund Die Standardstrecken sind dunkelgrau, Tagesausflüge hellgrau und Extratouren weiß gekennzeichnet. Die gestrichelte Linie zeigt zum Vergleich eine typische Mittelgebirgsetappe mit 70 km und 700 Hm.
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